Tim Mälzers Ess-Revolution-Studie

Tim Mälzers Ess-Revolution-Studie

W dniu 27 lutego 2012 roku w ARD pokazała fascynujący film dokumentalny. Słynny kucharz Tim Maltsters przeprowadziła wspólnie z lekarzem Heidelberg profesor dr Peter Nawroth eksperyment na temat zdrowego odżywiania.

Das Experiment hatte den folgenden Versuchsaufbau:

45 Männer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Vor Beginn der Studie wurden alle Probanden gewogen und gründlich medizinisch untersucht. Frauen durften nicht teilnehmen, da sie aufgrund der Hormone größeren Gewichtsschwankungen ausgesetzt sind, was die Ergebnisse in dem kurzen Zeitraum von 4 Wochen zu stark beeinflusst hätte.

Der Versuchsaufbau

Die Teilnehmer der Studie wurden in 3 Ernährungsgruppen eingeteilt, wobei die jeweilige Ernährungsweise über den Testzeitrum strikt eingehalten werden musste, wobei jedem Teilnehmer die gleiche Kalorienzahl pro Tag verabreicht wurde.

Gruppe 1 erhielt leichte Mittelmeerküche mit viel Gemüse, Obst und Fisch: z.B. gefüllte Tomaten, Petersiliensalat, Rote Linsen Kebab, Marokkanisches Hähnchen auf Salat, Lachs mit Zitronenrisotto, Ratatouille mit Tomatensoße. und auch Rotwein.

Gruppe 2 erhielt deftige deutsche Hausmannskost mit viel Wurst und Brot: z.B. Linsensuppe mit Würstchen, Strammer Max mit Schinken, Allgäuer Käsespatzen, Wurstsalat mit Brezel, Kohlroulade, Matjesfilet auf Schwarzbrot. und auch Bier.

Gruppe 3 erhielt Fast Food (viel Weißmehl, Fett und Frittiertes: z.B. Bacon und Eggs, Hamburger Royal und Pommes, Käse-Schinken Croissants, Fischburger, Hot Dog, Hähnchenwrap und Pommes, Cheeseburger und Cola-Getränke.

Die tägliche Kalorienmenge von 2500 kcal war der zentrale Maßstab der für alle Teilnehmer gleichermaßen galt. Nach diesem Wert wurden die Mahlzeiten zusammengestellt. Da die Kaloriendichte der Mahlzeiten sehr unterschiedlich ist, saß die mediterrane Gruppe vor voll gedeckten Tischen und hatte manchmal Mühe alles aufzuessen, während die Fast-Food-Gruppe nur scheinbar kleine Mahlzeiten vorgesetzt bekam, und tatsächlich nach kurzer Zeit auch immer Hunger hatte. Die Hausmannskost-Gruppe lag zwischen diesen beiden Extremen.
So unterschiedlich die Zutaten der einzelnen Varianten waren, so deutlich war auch der Unterschied der Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Fette und Ballaststoffe).

Die leichte Mittelmeerküche entspricht übrigens den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE.

Gekocht und gegessen wurde in Tim Mälzers Kochstudio.

Wie erging es den Probanden während der 4 Wochen?

Tim Mälzer beobachtete, das sich die Gruppe mit der mediterranen Kost sehr wohl fühlte. Die Probanden waren lebhaft, unternehmungslustig und gut gelaunt. Diese Teilnehmer meinten auch, mehr Energie und Power als sonst zu haben.

Bei der Fast Food Gruppe dagegen stellte sich eher Müdigkeit, Lustlosigkeit und eine gewisse Apathie ein. Auch hatten die Teilnehmer dieser Gruppe ständig Hunger, obgleich sie genauso viele Kalorien zu sich nahmen wie die der anderen beiden Gruppen.

Das Ergebnis nach 4 Wochen

Alle Teilnehmer wurden gewogen, untersucht ihr Blut untersucht. Die neuen Werte wurde mit denen vor Beginn verglichen und waren verblüffend: Es hatte sich keine relevante Änderung ergeben.

Die Gruppe mit der mediterranen Kost war von den medizinischen Werten nicht gesünder als die Fast-Food-Gruppe, bei der Fast Food Gruppe hatte sich nicht, wie erwartet, eine Verschlechterung eingestellt.

Die These von Herrn Nawroth, Arzt für Diabetologie und Stoffwechselexperte an der Universität Heidelberg, wurde bestätigt und die Ergebnisse überraschten nicht nur die Studienteilnehmer sondern auch Tim Mälzer.

Es spielt wohl nur eine untergeordnete Rolle was wir essen, auf die Gesundheit hat es unwesentlichen Einfluss. Subjektiv ist das Wohlbefinden allerdings bei einer abwechslungsreichen Kost besser. Was das Körpergewicht angeht, kommt es hauptsächlich auf die Energiebilanz an.

Die erstaunliche Botschaft ist die, dass Abstand von der Kategorisierung „gesundes Essen“ und „ungesundes Essen“ genommen wird. Alleine durch die Ernährung kann die Gesundheit nicht verbessert werden. So kann man sich von vielen Ernährungsdogmen frei machen und sich wieder dem Essen zuwenden, das einem schmeckt. Das verschafft eine gewisse Freiheit und lässt wieder Spaß beim Essen, auch beim Fast Food, zu und erleichtert das Gewissen, da man nicht das Gefühl haben muss, sich ungesund zu ernähren.

Zusätzlich kann dies auch eine Geldersparnis bedeuten, da man auf „gesunde“ und damit oft teurere Lebensmittel nicht angewiesen ist, um sich „etwas Gutes zu tun“.

Dass der Placebo Effekt auch hier eine große Rolle spielt, erklärte Herr Nawroth anhand der Müdigkeit der Fast Food Gruppe. Denn die hatte ja das Problem der scheinbar schlechten Nahrung zu bewältigen. Nach Aussage der Messergebnisse war das Müdigkeitsempfinden subjektiv und nicht medizinisch bedingt.

Auch wenn dieses Ergebnis nicht so leicht zu verdauen ist, so kommt Tim Mälzer zu dem Schluss, dass Essen Spaß machen soll und dass man das essen darf, was einem schmeckt. Wer sich abwechslungsreich ernährt ohne auf vieles zu verzichten, hat nicht nur den größeren Genuß, sondern ist auch auf der sicheren Seite. Eine Heilwirkung einer bestimmten Ernährungsweise scheint es nicht zu geben.

Ein gesundes Leben lässt sich jedenfalls nicht allein über die Ernährung definieren.

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