STARTEN SIE DURCH . . . NOCH HEUTE!

STARTEN SIE DURCH . . . NOCH HEUTE!

"Ich müsste mal wieder Sport machen…." aber…Ihr liebstes Hobby ist Ihre Arbeit - oft 12 Stunden täglich und länger - Sie mögen weder Vereine, noch wollen Sie sich im Fitnesscenter über Monate binden oder mit 30 anderen Teilnehmern in Sportgruppen der Volkshochschule „turnen"…

Sie brauchen ein Training - zeitlich & örtlich flexibel;
jemanden, der Sie motiviert & professionell zu Ihrem Ziel führt:
Probieren Sie es aus - ein Training, das an Effizienz nicht zu überbieten ist und sich an Ihren zeitlichen & örtlichen Vorgaben orientiert.

Der Personal Trainer schneidert ein Allroundprogramm auf jeden Menschen individuell zu: Anti-Stress-Techniken, Massagen, Ernährungspläne, Trainingsprogramm. Er steht morgens um sieben vor der Tür oder abends 21Uhr an der Kraftmaschine. Er kontrolliert beim Joggen den optimalen Fettverbrennungspuls, inspiziert die Haltung beim Stretchimg-Programm und bei jedem Sit-up das Spiel der Muskeln. Die wichtigste Aufgabe des Personal Trainers ist und bleibt: Er packt den inneren Schweinehund an die Leine.

Vorstand - der CONTAS Personalmanagement AG
Lorenz Ismer - GF einer Werbeagentur
U. Schmidt - Zahnärztin
Rene Scholz - Versicherungsmakler
C. Sprotte - Steuerberaterin
S. Lange - Vertriebsbeauftragte

Ein Quälgeist, der Fit und Stark macht

Fünf Wochen lang haben wir an vier Tagen die Woche drei Stunden trainiert. Auf dem Tennisplatz, im Fitnessstudio, laufend im Wald.
Mit Erfolg?
Natürlich.Sport setzt neue Energien frei. Man konnte täglich zusehen, wie sie fitter wurde, durchtrainierter - und fröhlicher.
Reichen fünf Wochen den aus?
Um das Ziel "Kondition für die Tournee" zu erreichen, sicher. Aber sonst ist Fitness und Sich-wohl-Fühlen im eigenen Körper ein Prozess, an dem man immer arbeiten muss. Bewegung sollte man sein Leben einbauen wie schlafen und essen.
Was würden Sie einem Ottfried Fischer raten, wenn der kommt und sagt, er wolle einen Brad-Pitt-Waschbrettbauch?
Langsam, langsam. Ein etwas flacherer Bauch tut''s auch . Ich unterstütze mit meiner Arbeit nicht den übertriebenen Fitness- und Schlankheitswahn, sondern motiviere die Menschen, mit ihrem Körper sorgfältig umzugehen. Gesundheit geht vor Optik. Sich spüren steht über trainieren. Und wer sich Zielchen statt Ziele setzt, kann viel häufiger Erfolge feiern. Und das motiviert.
Sie können mir aber nicht erzählen, dass der Mensch beim Erreichen seiner Fitnesszielchen sehr geduldig ist, oder?
Viele erwarten nach zwei Stunden Erfolg. Ich erkläre dann: Die Muskeln sind über Jahre geschwunden, das Fett hat sich über Jahre angelegt. Der Körper braucht auch seine Zeit, wieder straffer und schlanker zu werden.
Was ist realistisch?
Es gibt den Sekundenerfolg:Ziehen Sie die Schultern nach hinten. Richten Sie sich auf. Dann spürt man sofort,wie es einem besser geht. Es gibt den Stundenerfolg: Nach der ersten Stunde strahlen die Augen. Nach sechs Trainingsstunden ist der Körper straffer und das Gewebewasser ausgeschwemmt. Die Haltung ist besser und das Selbstwertgefühl auch. Der Haupterfolg stell sich ein, wenn Bewegung zum Leben gehört wie das Atmen.
Manche fühlen sich auch ohne wohl ...
Wenn ein sehr übergewichtiger Mensch mit null Kondition mir sagt,er fühle sich wohl, glaube ich ihm das einfach nicht. Sein Leben ist in fast allen Belangen beschwerlicher. Er kommt beim Treppensteigen ausser Atem, ein warmer Sommertag macht ihm zu schaffen. Er hat Mühe, aus dem Auto zu steigen ...
Können Sie einem wie Churchill auf die Sprünge helfen, der sagte: Sport ist Mord?
Natürlich. Ein Bewegungsmuffel muss ja nicht gleich Marathonläufer werden. Es gibt auch noch einen andern klugen Kopf, nämlich Paracelsus. Und der hat gesagt: Die Dosis macht''s!
Wie sieht die optimale Fitness-Einsteigerdosiss aus?
Langsam anfangen. Auch wer noch nie Sport gemacht hat, kann seine Kondition langsam aufbauen. Er muss nur ein bisschen geduldig sein. Wer täglich 20 Minuten stramm um den Häuserblock geht, gewinnt viel.
Und wie gehen Sie an den Speck ran?
Mit Ausdauer- und Krafttraining. Erst Fettverbrennen und Kondition tanken durch 45 Minuten Walken, Aquagymnastik oder Radfahren auf dem Hometrainer. Dann baut man 30 Minuten lang mit dem Theraband und Hanteln Muskeln auf oder strafft Problemzonen. Danach wird gedehnt und mobilisiert.

Ein Beispiel bitte!
An die Wand stellen. Runterrutschen, bis die Knie fast im 90-Grad-Winkel sind. Ausharren. Schafft man weniger als 30 Sekunden: keine Kraft. 30-60 Sekunden: schon besser. Über 90 Sekunden: exzellent.
Der Klient und seine Gesundheit hängen dann an Ihrem Tropf?
Nein. Meist komme ich über sechs Wochen hinweg zweimal die Woche. Dann hat mein Klient so viel gelernt, dass er allein weitermachen kann. Nach einem halben Jahr trifft man sich wieder und passt das Trainingsprogramm an die Fitness an.
Gibt es da einen Unterschied zwischen Männern und Frauen?
Frauen haben ein anderes Gefühl für ihren Körper. Sie spüren jede kleine Veränderung, betrachten sich auch häufiger im Spiegel. Während Frauen ihre Motivation aus den Gefühlen "stärkeres Selbstbewusstsein", "positive Ausstrahlung" ziehen, interessieren sich Männer mehr für die Erfolge: "Wie viele Kilos habe ich mit der Beinpresse weggedrückt?" Frauen sind schneller bereit, etwas gegen Übergewicht oder schlaffe Muskulatur zu tun. Männer engagieren einen Persoanl Trainer oft erst dann, wenn durch einen Bandscheibenvorfall die Schmerzgrenze erreicht ist.
Neue Studien zeigen: Schon kleine Fitnesshäppchen helfen. Wozu raten Sie?
Jede Treppe benutzen. Mit dem Rad in die Arbeit fahren. Beim Zähneputzen immer wieder in den Zehenstand, das aktiviert die Muskelpumpe und kräftigt die Waden. Zwischendurch immer wieder Po und Bauch anspannen. Beim Telefonieren aufstehen und den vorderen Oberschenkelmuskel dehnen, indem man die Ferse zum Gesäß zieht und die Spannung 20 Sekunden hält. Im Türrahmen gegen die Hängeschultern - eine Volkskrankheit- angehen: Brustmuskeln dehnen, indem man den Unterarm rechtwinklig auflegt und den Körper in die Gegenrichtung dreht.
Studien zeigen auch: Fernsehen mach dick.
Nicht, wenn man die Hälfte der Zeit dazu nutzt, sich zu bewegen. Auf dem Hometrainer, mit Gymnastikbändern, auf dem Minitrampolin oder dem guten alten Springseil.
Sie bauen ein deutschlandweites Personal-Trainer-Netz auf. Was kostet eigentlich eine Stunde?
Uns gibt''s ab 70 Euro.

INTERVIEW: MARION GRILLPARZER

PERSONAL TRAINER sind im Trend. Sie stärken die Muskeln, straffen den Körper, machen gesund und schlank - und kümmern sich sogar um die Seele
Wie das funktioniert erzählt im Interview die Münchner Personal Trainerin Sandra Gutheil. Sie trainierte Popstar Sarah Connor, 22, fit für die Tournee.

Wie schwierig ist es, Menschen zu motivieren, etwas für ihre Fitness zu tun?
Äußerst schwierig. Das zeigt die Statistik: Nur 13 Prozent der Deutschen bewegen sich täglich. Personal Trainer haben es im Grunde einfach. Wer uns bucht, hat sich schon entschlossen, etwas in seinem unbewegten Leben zu verändern. Bis ich ihn "am Netz" habe, das dauert nicht lang. Schon nach der ersten Trainerstunde strahlen die Augen. Das Gefühl, ich habe etwas für mich, für meinen Körper, für meine Gesundheit getan, ist nämlich ein unbeschreiblich schönes. Es überzeugt und motiviert zum Weitermachen.
Warum liegen Personal Trainer so im Trend?
Weil man heute in kürzester Zeit, effektiv und unter professioneller Anleitung etwas für seinen Körper tun möchte. Weil das Programm individuell ist und auf die Lebensgewohnheiten und Vorlieben des Menschen eingeht. Weil wir niemanden überfordern, sondern den Spaß an der Bewegung wecken. Und weil wir ganzheitlich arbeiten - auch an der Ernährung.
In den USA tauscht man sogar den Psychotherapeuten gegen den Personal Trainer ein.
Aus zwei Gründen: Erstens wirkt Bewegung wie ein natürliches Antidepressivum. Der Körper produziert den Glücksbotenstoff Serotonin. Zweitens ist ein Personal Trainer auch ein Freund: Da ist jemand, der zuhört, dem man seinen Körper anvertraut, der einen aufrichtet - der für einen da ist, der nicht nur berät, sondern einen annimmt und akzeptiert.

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