Ideen für ein gesundes BBQ

Ideen für ein gesundes BBQ

Wer zu einem Barbecue eingeladen wird, erwartet vermutlich große Fleischstücke, serviert mit viel Kartoffelsalat, Brot und Soßen. Das ist lecker, keine Frage, aber mit gesundem Essen hat das wenig zu tun. Mit ein paar Tricks kann man ohne Weiteres jedoch beides kombinieren.

Das Fleisch

Klar, Fleisch gehört zum Barbecue wie Ernie zu Bert. Doch muss es wirklich immer das fettigste Stück sein, das der Fleischer zum Verkauf anbietet? Auch ein mageres Stück kann, gut gewürzt, dem Gaumen Freude bereiten. Überflüssiges Fett kann zudem einfach mit einem Küchenpapier abgetupft werden und alle Gewissensbisse zur Seite drängen. Abgesehen vom Fettgehalt sollten Sie beim Grillen auf gepökeltes Fleisch verzichten, da sich beim starken Erhitzen hier schnell Nitrosamine bilden.

Die Beilagen

Es gibt unendlich Arten um leckere und zudem gesunde Beilagen zu kreieren. Keine Angst und ran ans Gemüse!

Kartoffelsalat

Ob typisch norddeutsch mit eingelegten Gurken und Ei oder eher bayrisch mit Zwiebeln, Essig und Öl – der Kartoffelsalat gehört hierzulande zu jedem Barbecue- und Grillvergnügen dazu. Das Problematische ist hierbei meist die Soße. Unmengen von Majonaise finden ihr Ende in dieser Beilage. Dabei schmeckt das Ganze meistens sogar besser, wenn man zumindest anteilig Joghurt hinzugibt. Halb Majonaise, halb Joghurt schmeckt besser und beinhaltet deutlich weniger Fett. Wer es sowieso auch weniger deftig mag, kann die Majonäse auch gut komplett durch Joghurt ersetzen.

Gemüsespieße

Ebenfalls sehr schmackhaft und keineswegs bloß für Vegetarier sind Gemüsespieße. Hier wird einfach aufgespießt, was das Gemüsefach so hergibt. Mit etwas Salz, Pfeffer und gerne auch Knoblauch gewürzt und auf den Grill geworfen bilden Gemüsespieße eine gesunde Beilage. Für große Fleischliebhaber kann der Spieß auch gut noch um beispielsweise das ein oder andere Stückchen Pute ergänzt werden.

Gefüllte Champions

Schnell gemacht ist auch diese Gemüsevariante: Den Stiel von einigen, möglichst groß gewachsene Champions heraus brechen und stattdessen mit Frischkäse füllen. Das ganze in Alufolie wickeln und ab auf den Grill.

Kohlrabischnitzel

Auch fleischfrei, aber gut grillbar ist das Kohlrabischnitzel. Dafür wälzt man das geschnittene Kohlgemüse in einer eigens angerührten Panade. Diese ist aus Ei, Salz, Pfeffer, Semmelbröseln, fein zerkleinerten Cornflakes oder auch Nüssen schnell zubereitet.

Schadstoffe adé

Doch nicht nur fettiges Essen gilt als Gesundheitsrisko beim Grillen oder Barbecue. Denn der Rauch von Feuer enthält viel PAK. Deshalb sind Elektogrills deutlich schonender für die Gesundheit. Sollten Sie auf echtes Grillfeeling nicht verzichten wollen, nehmen Sie am besten Holzkohle und lassen Sie sie richtig durchglühen. Zudem gilt: Verbrannte Stellen enthalten viel HCA und sollten deshalb immer abgeschnitten werden.

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